Neuropathischer Schmerz

Ursachen und Risikofaktoren von neuropathischem Schmerz

Die Ursachen für Nervenschädigungen, die neuropathische Schmerzen auslösen, sind vielfältig, häufig tritt der Schmerz erst einige Zeit nach der ursächlichen Nervenschädigung auf. Typischerweise verläuft der Schmerz entlang eines Nervs – so zum Beispiel auch bei neuropathischem Schmerz infolge einer Gürtelrose. Bei der Gürtelrose handelt es sich um eine Infektion mit dem Herpesvirus, das auch für Windpocken verantwortlich ist. Nach Ausheilen der Gürtelrose kann es zu chronischem Schmerz entlang des betroffenen Nervs kommen. Dieses Phänomen heißt Post-Zoster-Neuralgie.

Symptome von neuropathischem Schmerz

Neuropathischer Schmerz wird auch als Nervenschmerz bezeichnet.

Therapiemöglichkeiten bei neuropathischem Schmerz

Für die Behandlung neuropathischer Schmerzen stehen verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung. Eine medikamentöse Behandlung kann dabei neben Schmerzmitteln auch die Gabe weiterer Medikamente beinhalten, um die Funktion der Nerven zu normalisieren und zu stabilisieren. Dafür kommen Antidepressiva und sogenannte Neuroleptika oder auch Antikonvulsiva zum Einsatz.

Darüber hinaus kommen – in Abhängigkeit von der Ursache der Schmerzen – auch Injektionen oder operative Verfahren wie ein Schmerzschrittmacher zum Einsatz.

Wann sollten Betroffene wegen neuropathischer Schmerzen zu einem Arzt gehen?